Zur Person - Biografie


Charlotte Ueckert,  * 1944 in Oldenburg, studierte Literaturwissenschaft, Psychologie und Kunstgeschichte und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg in den Bereichen Exilliteratur und Nachkriegsliteratur. Verschiedene Lehraufträge und Vortragstätigkeiten an Fachhochschulen, Akademien, Kreuzfahrtschiffen.


Teilnahme an Lyrikfestivals, u.a. in Struga, Mazedonien, Reisestipendien für Italien und Marokko.

 

Viele Anthologieveröffentlichungen, u.a. im Hamburger "Ziegel" und im "Jahrbuch für Lyrik". Gedichtübersetzungen ins Französische, Persische, Polnische, Rumänische und Spanische.

Sie arbeitet als freie Autorin in Hamburg, veröffentlichte mehrere Lyrikbände, Biografien, Reiseessays und gab Anthologien heraus. Sie arbeitete für Zeitungen und Rundfunk, hat Aufsätze und Beiträge in vielen Anthologien veröffentlicht, Texte lektoriert und veranstaltet Lesungen und workshops für Schreiben und Psychologie.  

 

Von Mitte der Neunziger Jahre bis zum Januar 2015 war sie Vorstandsmitglied im Literaturzentrum Hamburg, das Lesungen im Literaturhaus Hamburg organisiert. Außerdem ist sie PEN-Mitglied und zweite Vorsitzende der „Europäischen Autorenvereinigung Die Kogge“ mit Hauptsitz in Minden, Westfalen.

 

Charlotte Ueckert war Jurymitglied zum Förderpreis der Hamburger Kulturbehörde (1991), zum Lessingpreis der Stadt Hamburg (1995) und zur Debütantinnenbörse des Literaturzentrums Hamburg von 2005 bis 2014. 

    

WER SCHICKT AN EINEM WIND

losen Sommertag 

weiße Fahnen aus dem Wald 

den Hang hoch 

es ist doch Frieden 

und kein Funken herüber 

gesprungen zu dir 

in Grenzen Gehaltenes 

schwelt vor sich

 

"Lakonisch, kontradiktorisch, mit bewusstem Pathos und ironischer Brechung ... Sie bezieht ihre Qualität aus einer Art Ganzkörperwahrnehmung der Verhältnisse ..." (Uwe Herms)